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Erzbischof: Kirche sollte mehr von Himmel und Hölle predigen |
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Samstag, den 08. Oktober 2011 um 19:46 Uhr |
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Fulda (KNA) Die katholische Kirche sollte nach Auffassung des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick wieder mehr von Himmel, Hölle und Fegefeuer, dem Tod und dem Gericht sprechen. „Das Denken an das Gericht Gottes hilft, dass wir auf Erden verantwortungsvoll leben“, sagte Schick am Freitag in einem Gottesdienst zum Abschluss der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. „Ohne das Gericht verliert das Leben seine Ernsthaftigkeit, seine Verantwortung, seinen Wert“, so der Geistliche, der den Philosophen Max Horkheimer mit der Frage zitierte: „Warum soll ich eigentlich gut sein, wenn es keinen Gott gibt?“
Der Glaube an Himmel und Gericht gehört nach den Worten des Erzbischofs zum Glaubensbekenntnis der Kirche; es sei nicht beliebig, daran zu glauben oder nicht. „Ohne Gott als Richter wird auch der Gott, der Himmel und Erde und den Menschen nach seinem Bild und Gleichnis geschaffen hat, in Frage gestellt. Ohne das Gericht wird die Gerechtigkeit Gottes nicht ernst genommen, der uns den freien Willen gegeben hat“, so Schick.
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