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Rom (idea) – Die Bekenntnis-Ökumene von Lutheranern und Katholiken kommt voran. 25 lutherische Theologen aus Deutschland, Skandinavien und dem Baltikum trafen sich Ende Februar im Vatikan mit leitenden Vertretern des Päpstlichen Rats für die Förderung der Einheit der Christen sowie der Kongregation für die Glaubenslehre.
Ziel der Kontaktgespräche sei gewesen, in Rom die Stimme des bekenntnistreuen Luthertums zu Gehör zu bringen, teilte der Ehrenpräsident der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften, Prof. Peter Beyerhaus (Gomaringen bei Tübingen; Bild: Vortrag in Zaitzkofen), idea nach der Begegnung mit.
Die bekenntnistreuen Lutheraner sähen sich bei Gesprächen zwischen Rom und den protestantischen Amtskirchen „nur begrenzt" repräsentiert, da diese sich in Fragen der Lehre und Ethik in einer zunehmenden Krise befänden.
Gleichzeitig sei es der lutherischen Delegation bei der Begegnung darum gegangen, „die auch nach der Reformation erhalten gebliebenen Gemeinsamkeiten zwischen der römisch-katholischen Kirche und den lutherischen Kirchen herauszustellen, um so eine Basis für ein gemeinsames Zeugnis im gegenwärtigen Glaubenskampf festzustellen". Der von beiden Seiten als „sehr fruchtbar" empfundene Dialog solle fortgesetzt werden, so Beyerhaus.
Die meisten evangelischen Teilnehmer gehörten lutherisch-liturgisch orientierten Bruderschaften an. Außerdem nahm der Präsident der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften, Pastor Ulrich Rüß (Hamburg), an der Begegnung im Gästehaus des Vatikans teil.
Prof. Dr. Beyerhaus hat vor kurzem im Priesterseminar Herz Jesu über die verderblichen Folgen des nachkonziliaren Ökumenismus referiert.
Sie können den Vortrag aus als Audiodatei anhören.
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