Katholisch sein, ohne zu bezahlen PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 23. März 2012 um 11:22 Uhr

kirchensteuer 2Die Priesterbruderschaft St. Pius X. hat in ihrer jüngsten Ausgabe des Mitteilungsblattes die Gläubigen dazu aufgerufen, nicht länger Geld für die Zerstörung der Kirche zu zahlen.

Es besteht seit dem Schreiben des Päpstlichen Rates für Gesetzestexte vom 13. März 2006 die Möglichkeit, aus dem staatlichen Steuerverband auszutreten und dabei gleichzeitig in der Pfarrei als katholisch vermerkt zu bleiben.

Hier finden Sie das gesamte Dossier "Katholisch bleiben ohne Kirchensteuer" aus dem jüngsten Mitteilungsblatt, welches die Vorgehensweise erläutert und ein vorgedrucktes Formular bereitstellt.

pius.info erhält nun die ersten Rückmeldungen der Gläubigen, welche das entsprechende Formular an ihren Pfarrer geschickt haben.

 

Hier eine Antwort der Diözese Limburg. Sie zeigt, dass die Diözesen sehr wohl darum wissen, dass ihre Vorgehensweise in der Kirchensteuerfrage ("katholisch ist nur, wer zahlt") dem Schreiben des Päpstlichen Rates widerspricht.

Das Schreiben des Gläubigen aus Hattersheim wurde vom Pfarrer entgegengenommen, der es wiederum an die Diözese weiterleitete. Es kam folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr ....,

hiermit bestätige ich Ihnen den Eingang Ihrer an Herrn Pfarrer Lomberg, Pfarrei St. Martinus Hattersheim adressierten Erklärung vom 4. März 2012.

Mit Blick auf Ihr in dieser Erklärung benanntes Anliegen muss ich Ihnen mitteilen, dass aufgrund der gegenwärtigen Gespräche der Deutschen Bischöfe mit den Dikasterien des Apostolischen Stuhles - siehe hierzu die Äußerungen des Heiligen Vaters, Papst Benedikt XVI., in seinem Interviewbuch mit Peter Sewald - eine Entscheidung in der Sache gegenwärtig nicht möglich ist. Bei entsprechendem Fortgang des Klärungsprozesses werde ich jedoch unaufgefordert wieder auf Sie zukommen.

Für heute verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Diese Antwort zeigt, dass man in den Diözesen sehr wohl um die Problematik des ausgenblicklichen Vorgehens weiß.

Es kann nun einmal nicht sein, dass nur derjenige die Sakramente erhält, der Steuern zahlt. Dann wäre das ganze ein Fall von Simonie ("Verkauf von geistigen Gütern gegen Geld"). Diese ist nach dem Kirchenrecht schwer sündhaft und strafwürdig.

  

 

schreiben pfarrei

Darauf antwortete die Diözese Limburg:

Dioezesanschreiben

 


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