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Das Bild der Woche zeigt den Pfarrer von Hopfen am See (Ostallgäu) auf der Kanzel als Till Eulenspiegel verkleidet.
Beim Abendgottesdienst am Samstag, so berichtet die Zeitung, und bei der Messe am Sonntag predigte der katholische Geistliche in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in dieser Verkleidung.

Man muss gar kein Traditionalist sein, um den Ausverkauf und das billige Anbiedern zu erkennen, welches hier im Haus des Allerheiligsten geschieht.
Im Kommentar von Herrn Guratzsch auf welt.online (pius.info berichtete) heißt es:
"Wo Gemeinden Gebäude aufgeben, den Altar durch einen Küchentisch, den Gottesdienst durch ein Frühstück ersetzen, wird der Rückzug auf Raten zum sich selbst verstärkenden Prozess."
Genauso könnte man auch sagen: Wo der Pfarrer glaubt, die Kanzel zur Karnevalsbühne machen zu müssen, da hat das Heiligtum schon verloren. Denn die Menschen wissen ganz genau, dass die eigentliche Karnevalssitzung ganz wo anders stattfindet, und dass der Pfarrer nur versucht, es zwanghaft nachzuahmen. Auf Kosten seiner eigentlichen Mission.
Arme, katholische Kirche. Wie lange noch?
Nachtrag: Bei dem Bild handelt es sich nicht um den aktuellen Pfarrer von Hopfen am See, Frank Deuring.
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