Satirebrief an Hans Küng PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 23. Dezember 2009 um 11:57 Uhr

Er bastelt fleißig an der Welteinheitsreligion, er sieht sich als selbstberufener Prophet der neuen Welt und kommentiert gefragt und ungefragt alle kirchlichen wie nicht-kirchlichen Themen.

"Obama als Papst" war vor kurzem seiner Weisheit letzter Schluss, verbunden mit übler Schelte an Papst Benedikt. Die Rede ist von Hans Küng, dem Weltethos-Baumeister aus Tübingen.

Sogar nicht-katholische Kreise in Deutschland haben mittlerweile spitzbekommen,  was den ewig-um-sich-selbst-kreisenden Generator der küng'schen Kritikmaschine antreibt: Heiße Luft! Lesen Sie hier einen Brief an Hans Küng aus dem Satire-Magazin Titanic.

"Hans Küng!

Als Kirchenkritiker gehören Sie ja schon förmlich seit dem Pleistozän zur A-Liga der leistungsstärksten Labertaschen, doch mit 81 Jahren denken auch Sie nun allmählich ans Aufhören, wie wir dem "Stern" entnehmen. Dem haben Sie nämlich gesagt: »Ich bin neugierig, was im Jenseits sein wird. Ich glaube nicht an diese simplen Himmelsdarstellungen, daß man auf einem goldenen Stühlchen sitzt und ›Halleluja‹ singt.« Im Himmel würden Sie lieber Menschen begegnen: »Mozart allerdings würde ich Willy Brandt vorziehen.«

Soso. Sie erwarten also vom lieben Gott, daß er Sie im Himmel schnurstracks in die VIP-Lounge der Weltberühmtheiten führt. Aber glauben Sie denn wirklich, daß Wolfgang Amadeus Mozart Ihnen dort geduldig sein Ohr leihen wird? Wir halten es für wahrscheinlicher, daß er blitzartig Reißaus nimmt, sobald er einen Riesenlangweiler wie Sie am Horizont auftauchen sieht. Und wo wir hier gerade bei den letzten Fragen sind: Woher nehmen Sie die Sicherheit der Überzeugung, in den Himmel und nicht in die Hölle zu kommen? Wir glauben zwar nicht an die simplen Höllendarstellungen, in denen eitle Kirchenkritiker auf einer heißen Herdplatte sitzen und sich bis in alle Ewigkeit ihre eigenen Interviews anhören müssen, aber der Gedanke daran ist doch ungemein reizvoll und auch viel, viel schöner als die Vorstellung, daß Sie im Himmel den seligen Mozart und andere teure Verblichene zutexten dürften.  Wenn jedoch im Himmel tatsächlich Platz für Ihre große Klappe sein sollte, würden wir unsererseits die Hölle vorziehen."


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