Gemeinsame Wurzeln entdecken (Teil 1) PDF Drucken E-Mail
Montag, den 29. November 2010 um 09:42 Uhr

"Wir sind hier auch viel kritischer zur Haltung des Vatikans in der Frage der Pius-Bruderschaft gewesen." So wird Dieter Graumann, der neue Vorsitzende des Zentralrates der Juden, in der Nassauischen Neuen Presse zitiert.

Kritisch gegenüber der Piusbruderschaft war der Zentralrat in der Tat. Aber vertritt er auch wirklich die Stimme aller Juden? Mit Sicherheit nicht.

Dieter Graumann vergisst eine immer größer werdende Gruppe von Juden, die geflissentlich von den Medien verschwiegen wird. Die meisten religiös Verantwortlichen des Judentums lehnen sie rigoros ab, am christlich-jüdischen Dialog werden sie nicht beteiligt. Teilweise werden sie sogar unterdrückt – in Deutschland medial, in Israel real.

Es sind jene Juden, die sich selbst als "messianisch" bezeichnen. Messianisch deshalb, weil sie den Messias gefunden haben: Yeshua (Jesus) von Nazareth.

Noch nie ist vom Zentralrat der Juden ein Wort über die messianischen Juden gehört worden. Sie werden totgeschwiegen.

Dieter Graumann möchte wegkommen vom Bild der "Düsternis einer Opfergemeinschaft" (Interview NNP) und raus aus der "Meckerecke". Er will "positiv zeigen, was das Judentum zu bieten hat". Das ist ein Kurswechsel, der mit Sicherheit von vielen begrüßt werden wird.

Das moderne Judentum hat nämlich in der Tat mehr zu bieten hat als in den Massenmedien verkündet wird:

Die Zahl der Juden, welche zu "Joshua ha Maschiach" (Jesus dem Messias) gefunden haben, beträgt mittlerweile geschätzt eine halbe Million. Allein in den Vereinigten Staaten leben auf 150 Gemeinden verteilt 250.000 Mitglieder, in Israel ca. 15.000. Auch in Deutschland ist die Zahl der messianischen Gemeinden steigend.

Wir fordern, dass Herr Graumann sich auch den Interessen dieser Juden widmet. Es kann und darf nicht sein, dass diese Vereinigung rigoros abgelehnt oder ihre Mitglieder gar als "nichtjüdisch" oder als "abtrünnige Juden" verunglimpft werden.

Ein breites Arbeitsfeld also für den Zentralrat der Juden. Es bleibt zu hoffen, dass Dieter Graumann sich dieser Verantwortung stellt.

Hier eine Aufzählung von jüdischen Gemeinden, die an Jesus glauben (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Wer sich bei der Lektüre dieser Links fragt: "Warum habe ich davon noch nie gehört?", dem sollte spätestens jetzt aufgehen, wie sehr die Massenmedien das öffentliche Bild vom Judentum bestimmen. (In Klammern findet sich eine Erklärung, die der jeweiligen Homepage entnommen ist.)

Menora (MENORA - ist nicht nur eine Zeitschrift, sondern eine Gruppe von Gleichgesinnten, deren Ziel es ist, die Wahrheit über den Messias Jeschua (Jesus) zu verbreiten.)

Amzi (Das Zeugnis vom jüdischen Messias)

Beit Sar Schalom (Unser Ziel ist, den Juden und allen anderen Jeschua (Jesus), den Messias, bekannt zu machen, damit alle Menschen Seine Liebe erfahren und Ihn preisen.)

Zelem (Verein zur Förderung des Messianischen Glaubens in Israel e.V.)

Juden für Jesus / Jews for Jesus (Unser Auftrag besteht darin, die Messiasherrschaft Jesu unserem jüdischen Volk weltweit unausweichlich vor Augen zu stellen.)

Messianische Juden (Wir, die Jüdisch-messianische Gemeinde, sind Juden und Nicht-Juden (Eph. 2,14), die den Heiligen Gott Israels, den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, den Schöpfer alles Sichtbaren und Unsichtbaren anbeten und ihm dienen.)

Trumpet of Salvation (Den Juden zuerst)

LCJE (We affirm the good news of Jesus is the only hope for the salvation of the Jewish people. )

ADON JESHUA (Herr Jesus)

Anmerkung: Einziger Wehrmutstropfen für Katholiken: Die allermeisten messianischen Juden konvertieren zu protestantischen Gruppierungen, oftmals Baptistengemeinden. Vielleicht kann diese Tatsache ein Ansporn für die katholische Kirche sein, aktiver jene Juden zu unterstützen, die sich ihren eigenen Wurzeln nähern und sich zu Jesus, dem wahren Gottessohn (Ben Ha Elohim), bekehren wollen. Das wäre ein passendes Thema für den nächsten Katholikentag!

Im zweiten Teil der Serie "Gemeinsame Wurzeln entdecken" veröffentlichen wir das Bekenntnis von über zwanzig Rabbinern. Gebildete und hochintellektuelle jüdische Rabbiner beschreiben ein wichtiges Ereignis in ihrem Leben...! Diese Serie soll dem neuen Vorsitzenden des Zentralrates einen vollständigeren Blick für die wirklichen Anliegen des christlich-jüdischen Dialogs geben, die nur theologischer Natur sein können und sich vor allem um die eine, alles entscheidende Frage drehen: Ist der aus dem jüdischen Volk hervorgegangene "Jeshua min Nazareth" (Jesus aus Nazareth) der Messias und wahrer Gottessohn oder nicht?

 


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