Gemeinsame Wurzeln entdecken (Teil 4) PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 23. Dezember 2010 um 12:40 Uhr

"Ich wusste ebenso, dass an Jesus zu glauben bedeutete, die „jüdische Sache zu tun“, denn, wenn Jesus der jüdische Messias ist, dann müssen wir Juden an Ihn glauben."

Das sind Worte von Avi Snyder von der Gemeinschaft "Juden für Jesus". Warum sprechen Herr Graumann und seine Mitarbeiter vom Zentralrat der Juden nicht endlich auch offen über die vielen Juden, die zu Jesus Christus als dem wahren Messias und Gottessohn gefunden haben?

In unserer Serie "Gemeinsame Wurzeln entdecken" (zu den vorherigen Artikeln) haben wir bereits über die Messianischen Juden berichtet. Viele Hunderttausend Juden leben in Amerika, Russland und Israel, die von der Wahrheit Jesu überzeugt sind. FSSPX.info ist es nun gelungen, ein Exklusiv-Interview mit Avi Snyder zu führen, der aus einem traditionellen jüdischen Elternhaus in New York stammt und den Sinn des Lebens gefunden hat.

„Der Tag wird kommen, wenn wir Juden unseren Ruf erfüllen werden.“

Exklusiv-Interview mit einem messianischen Juden

Avi Snyder ist ein sich zu Jesus bekennender Jude. Seit 1978 ist er Mitarbeiter der internationalen Organisation Juden für Jesus. Gerne war er bereit, uns folgendes Interview für unsere Reihe „Gemeinsame Wurzeln entdecken“ zu geben. Wir bedanken uns herzlich für die freundschaftliche Zusammenarbeit. Shalom, Avi!

fsspx.info: Lieber Avi Snyder, die erste Frage, die man einem messianischen Juden stellt, ist natürlich die, wie das in seinem Leben vonstatten ging: Wie kam es, dass der Jude Avi Snyder seinem Messias Jeshua min Nazareth begegnete und diesen auch als seinen Messias annahm?

Ich wuchs in einem traditionellen jüdischen Elternhaus in New York und New Jersey in den Vereinigten Staaten auf. Die Tatsache, dass ich jüdisch bin, war immer sehr wichtig für mich. Doch mit der Zeit, als ich in meinen frühen Zwanzigern war, behauptete ich, Atheist zu sein. Ich war aber nicht wirklich ein Atheist. Ich war nur sehr wütend auf Gott, wegen des Holocausts und weil ich glaubte, dass unser aller Leben letztlich sinnlos war. Dann erkannte ich eines Tages, dass mein Zorn auf Gott bewies, dass ich an ihn glaubte. Wie kann man schließlich auf jemanden böse sein, der nicht existiert? Im Buch Jeremia sagt Gott: „... ja, ihr werdet Mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach Mir verlangen werdet; und ich werde Mich von euch finden lassen.“ (Jeremia 29, 13-14) Also beschloss ich, erneut die jüdische Bibel zu prüfen, um zu sehen, was die Schrift über den Messias sagt. Ich machte einige überraschende Entdeckungen, als ich mir die Prophezeiungen in den hebräischen Schriften durchlas, das, was die Christen das Alte Testament nennen. Zum Beispiel entdeckte ich, dass Er in Bethlehem geboren werden würde, Er durch eine Jungfrau zur Welt käme und dass Er Sohn Gottes genannt werden würde. Vor allem entdeckte ich, dass Er als Bezahlung für unsere Sünden sterben und von den Toten auferstehen würde. In Jesaja 53 steht geschrieben: „Doch Er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen.“ (Vers 5) Es wurde mir klar, dass Jeschua (Jesus) der uns Juden durch Mose und die Propheten versprochene Messias sein musste. Während genau dieser Zeit erhielt ich einige evangelistische Literatur auf den Straßen von New York City von einem Juden für Jesus. Ich hatte mich außerdem mit einer nicht-jüdischen christlichen Familie angefreundet, die für mich gebetet und mich genug geliebt hat, um mir über meinen Messias, Jesus, zu erzählen. Schließlich, im März 1977, erkannte ich Jesus als den Messias an, der für meine Sünden gestorben und von den Toten auferstanden war. Ich betete und bat Gott, mir zu verzeihen, und ich gelobte feierlich, ihm zu folgen. Ich ging in dieser Nacht zu Bett und wusste drei Dinge deutlich: Ich wusste, dass das, was ich getan hatte, die richtige Sache war. Ich wusste ebenso, dass an Jesus zu glauben bedeutete, die „jüdische Sache zu tun“, denn, wenn Jesus der jüdische Messias ist, dann müssen wir Juden an Ihn glauben. Und ich wusste, dass viele der Menschen, die ich am meisten liebte, es missverstehen und durch meine Entscheidung furchtbar verletzt sein würden. Tatsächlich hatte mich die Angst vor diesen Konsequenzen lange davon abgehalten, mein Leben Jeschua zu übergeben, selbst dann noch, als ich bereits vom Verstand her wusste, dass Er Derjenige sein musste, auf Den wir so lange gewartet hatten. Aber jeder von uns muss eine schwierige Frage beantworten: Was bedeutet uns mehr: die Meinung der Menschen oder die Vergebung Gottes?
Kurz nachdem ich mein Leben Jesus gegeben hatte, traf ich den Juden für Jesus ein weiteres Mal. Bald begann ich, in die Bibelschule zu gehen, und fing an, mit den Juden für Jesus als Freiwilliger evangelikale Literatur zu verteilen. Nach einigen Monaten heiratete ich. Und etwa ein Jahr später wurden meine Frau und ich eingeladen, Vollzeit-Missionare zu werden. Das ist nun über 32 Jahre her! Ruth und ich haben das Privileg gehabt, in fünf Ländern zu leben, während wir die Botschaft des Evangeliums zuerst unserem jüdischen Volk brachten, aber auch jedem anderen, der zuhören wollte.

fsspx.info: Sie sind in New York aufgewachsen und seit 1978 Mitarbeiter der Organisation Juden für Jesus. Können Sie beschreiben, was Sie dazu veranlasst hat, Ihr ganzes Leben in den Dienst des Nazareners zu stellen, und gab es besondere Momente in Ihrer über 30-jährigen Tätigkeit, die Sie als „Höhepunkte“ bezeichnen würden?

Gott rettet uns und gibt uns Sein Geschenk des ewigen Lebens, so dass wir für Ihn leben können. Das ist es, was es bedeutet, erlöst zu sein. „Erlösung“ verweist auf die Tatsache, dass wir durch Ihn „erkauft“ wurden. Wir sind Seine Diener. Wenn wir diese Wahrheit ernst nehmen, dann ist die einzige Option, die wir haben, Ihm mit unserem ganzen Leben zu dienen. Und warum sollten wir Ihm nicht alle mit unserem Leben dienen wollen? Er schuf einen jeden von uns zu einem bestimmten Zweck, und die einzige wirkliche Freude und Erfüllung, die wir haben können, ist die, wenn wir Seinen Plan für unsere Leben erfüllen, nicht unseren eigenen. Es gab sicherlich viele „Highlights“ für Ruth und mich in den letzten 32 Jahren. Aber ich denke, eines der größten Highlights war unser Umzug in die Sowjetunion im Jahr 1991, gerade als die UdSSR auseinander fiel. Wir gingen dort hin mit zwei Zielen vor Augen: zum einen, um das Evangelium zu unserem jüdischen Volk zu bringen, und zum anderen, um eine neue Generation von sowjetisch-stämmigen Missionaren für Juden für Jesus anzuleiten. Durch die Gnade Gottes gibt es heute fast 30 einheimische Mitarbeiter von Juden für Jesus, die das Evangelium in Moskau, Odessa, Kiew, Charkow und Dnjepropetrowsk verkünden. Meine Kollegen in der ehemaligen Sowjetunion haben sogar Missionare nach Israel, in die USA und nach Deutschland ausgesendet.

fsspx.info: Kann man Ihrer Meinung nach heutzutage noch vom „Judentum“ als Einheit sprechen? Oder lebt das Volk Israel heute, sofern es Jeshua nicht als seinen Messias kennt, in einer großen Spaltung beispielsweise zwischen Orthodoxen und Nicht-Orthodoxen, Angehörigen des Staates Israel und solchen, die diesen Staat ablehnen, da erst der Messias Israel wieder aufrichten dürfe?

Auf der einen Seite werden Sie viel Verschiedenartigkeit unter den jüdischen Menschen auf der ganzen Welt finden. Es gibt kulturelle Unterschiede, religiöse Unterschiede. Aber auf der anderen Seite hat Gott uns im Laufe der Geschichte als eigenständiges Volk bewahrt. Er hat uns nicht nur bewahrt, weil er uns mit einer ewigen Liebe liebt, sondern weil er uns auserwählt hat, um eine Aufgabe zu erfüllen. Wir wurden erwählt, um eine Nation von Boten für den Rest der Welt zu sein – um das Volk zu sein, durch welches Gott der Welt die Schriften und den Messias geben würde. Er wählte uns zum Teil wegen Seiner Liebe für die Völker aus und wegen Seiner großen Leidenschaft zu sehen, wie die Botschaft des Evangeliums in die Welt gebracht wird. Diese Berufung, ein „Licht für die Völker“ zu sein, ist der einzige Ruf, den wir Juden jemals erhalten haben, und der Apostel Paulus sagt ausdrücklich, dass diese Berufung für uns Juden nicht widerrufen wurde (s. Römer 11, 29). Dennoch können wir nicht das Evangelium verkünden, bevor wir nicht an das Evangelium glauben, und wir können nicht an das Evangelium glauben, bevor wir nicht das Evangelium hören, und wir können das Evangelium nicht hören, bevor nicht jemand uns die Nachricht davon bringt. Sie sehen also, dass es nicht nur für das Heil meiner eigenen Leute notwendig ist, meinem Volk das Evangelium - die Botschaft von Gottes Liebe und Vergebung - zu bringen. Es ist ein entscheidender Teil von Gottes Plan, um das Evangelium der Welt zu bringen.

fsspx.info: Wie man weiß, sind messianische Juden oft Anfeindungen ausgesetzt. Gab es für Sie persönlich Situationen, in denen Sie aufgrund Ihres Bekenntnisses zu Jeshua in Gefahr waren?

Ja, ich habe Feindseligkeiten gegenüber gestanden, und so erging es auch anderen Missionaren von Juden für Jesus. Ich war mit Anfeindungen von einigen meiner eigenen Leute konfrontiert, die Angst vor dem Evangelium haben. Ich habe Feindseligkeit von Heiden (=Nicht-Juden) gegenüber gestanden, die uns hassen, weil wir Juden sind UND weil wir an Jesus glauben. Aber ich weiß, dass Jesus die Menschen, die in Opposition zu mir stehen, liebt. Er liebt sie, und Er will sie errettet sehen. Vor langer Zeit habe ich eine sehr wichtige Lektion über Opposition oder Ablehnung gelernt: Was die Leute von mir denken, ist nicht wichtig, aber was die Leute über Jesus denken, das ist wichtig. Er ist der Einzige, der jeden von uns von seinen Sünden und vor dem Gericht, das jeder Mensch verdient, retten kann. Er sagte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch Mich.“ (Johannes 14, 6) Menschen seine Liebe und Vergebung wissen zu lassen ist viel wichtiger als jede Feindseligkeit, der wir möglicherweise ausgesetzt sind.

fsspx.info: In Ihrer langjährigen Tätigkeit sind Sie sehr vielen Menschen begegnet, Juden wie Nicht-Juden, Menschen aus verschiedenen Kontinenten. Was denken Sie aber ist das durchschlagende Argument für einen gläubigen, praktizierenden Juden, warum er Jeshua als seinen „Herrn und Gott“ (Joh. 20, 28) annehmen soll?

Jeschua selbst beantwortete diese Frage, als Er einigen meiner Vorfahren vor fast 2000 Jahren sagte: „Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben; und sie sind es, die von Mir Zeugnis geben... Denn wenn ihr Mose glauben würdet, so würdet ihr auch Mir glauben; denn von Mir hat er geschrieben.“ (Johannes 5, 39 und 46) Um ehrlich zu sein, gibt es eine Reihe von Gründen, warum es so schwer für viele aus meinem Volke ist, dem Evangelium gegenüber offen zu sein und Jesus zu empfangen. Beispielsweise wurde meinem Volk so viel Böses im Namen Jesu angetan. Diese Verbrechen des Hasses wurden von Männern und Frauen ausgeführt, deren Aktionen allem widersprechen, was Jesus gelehrt hat. Die Geschichte macht es daher für Menschen meines Volkes schwer, das Evangelium mit einem offenen Geist und Herzen zu betrachten. Aber für einen praktizierenden Juden muss die Frage sein: Ist Jeschua der Messias, der uns von Mose und den Propheten versprochen wurde? Wenn Er nicht der Messias ist, dann sollten wir Juden nichts mit ihm zu tun haben und ebenso wenig sollten es die Heiden (Gojim = Nicht-Juden). Aber wenn Er der Messias ist, dann ist uns Juden befohlen worden, zu glauben und ihm zu gehorchen. Gott sprach durch Mose und sagte: „Ich will ihnen einen Propheten aus der Mitte ihrer Brüder erwecken und meine Worte in Seinen Mund legen. Der soll alles zu ihnen reden, was Ich Ihm gebieten werde... Und es wird geschehen, wer auf Meine Worte nicht hören will, die der Prophet in Meinem Namen reden wird, von dem will ich es fordern!“(5. Mose 18, 18-19)

fsspx.info: Früher waren das größte Hindernis für einen Juden, sich mit Jeshua zu beschäftigen, womöglich die strengen Vorschriften des Talmuds. Heute ist das Judentum, von der Orthodoxie abgesehen, insgesamt mehr eine kulturelle als eine religiöse Institution. Sind die „säkularisierten“ Juden offener für das Evangelium, oder lehnen sie sowohl die Bücher des Alten als auch die des Neuen Testamentes als „Folklore“ ab?

Tatsächlich ist die eigentliche Frage nicht, ob eine jüdische Person säkular oder religiös ist. Vielmehr ist die eigentliche Frage die, ob die jüdische Person bereit ist, in den Schriften mit einem offenen Geist zu suchen, um herauszufinden, ob Jeshua der Messias ist oder nicht. Die eigentliche Frage ist, ob wir bereit sind, zu glauben und Ihm zu folgen, unabhängig von jeglichen Konsequenzen. Es gibt religiöse Juden, die nach Gott suchen, und es gibt religiöse Juden, die einzig und allein mit der Tradition zufrieden sind. Es gibt säkulare Juden, die nach Gott suchen, und es gibt säkulare Juden, die zufrieden sind, an nichts zu glauben. Viele der jüdischen Menschen, die heute am „meisten offen" für das Evangelium sind, sind jüdische Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion und junge Israeli. Jüdische Menschen aus der ehemaligen UdSSR mussten mit der Ernüchterung der Entdeckung leben, dass die sowjetische Weltsicht eine Lüge war. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurden viele jüdische Menschen - zusammen mit vielen russischen und ukrainischen - sehr hungrig danach zu erfahren, ob es eine Wahrheit gibt. Und so wie viele junge Israeli sind viele von ihnen desillusioniert, verängstigt und hoffnungslos. Alles, was sie ihr ganzes Leben gekannt haben, ist Krieg und Kriegsgefahr. Viele sind offen für die Entdeckung, dass es Hoffnung gibt. Aber wahre Hoffnung ist nicht in einem Programm zu finden. Sie wird in der Person des Messias gefunden. Jeschua ist die Hoffnung Israels.

fsspx.info: Laura Barron, eine andere Mitarbeiterin von „Juden für Jesus“, schreibt über den Nahostkonflikt: „Jesus fühlt sich in Israel zu Hause wie im Westjordanland.“ Und dann, Bezug nehmend auf den Kreuzestod Jesu, „Friede ist möglich. Der Preis dafür ist schon bezahlt.“ – Glauben Sie auch, dass man Jesu Verheißung von Frieden, wie ihn die Welt nicht gibt (Joh.14, 27), auf den Konflikt zwischen Palästinensern und Israeli beziehen kann?

Ich glaube von ganzem Herzen, dass Jesus die einzige Hoffnung für wirklichen Frieden ist. Der Friede, den die Bibel beschreibt, und der Friede, den Jeschua bringt, ist viel größer als jeder politische Frieden. Bitte verstehen Sie das nicht falsch. Ich spreche nicht dagegen, nach Lösungen im Nahen Osten und anderswo zu suchen. Aber alle politischen Lösungen scheitern letztlich. Der Friede, den Jesus anbietet, ist immerwährend. Er ist nicht nur Friede; er ist Versöhnung. Aber es kann keine wirkliche Versöhnung, keinen wahren Frieden ohne den Fürsten des Friedens geben: den Messias Jeschua. Warum? „Er (Jesus) ist“, wie Paulus in seinem Brief an die Epheser erklärt, „unser Friede, der aus beiden eins gemacht hat und die trennende Wand der Feindschaft“ niedergerissen hat. (Epheser 2, 14) Paulus erklärt, dass Juden und Nicht-Juden von Gott getrennt sind wegen unserer Sünden (Verse 1, 2, 3 und 12). Aber wenn wir „in Christus“ sind - mit anderen Worten: wenn wir durch den Glauben Teil Seiner Familie geworden sind - dann sind wir wegen Seines Opfers in unserem Namen Gott nahe gebracht (Vers 13). Als ein Ergebnis sind wir eins gemacht. Wahrer Friede ist möglich, aber nur durch Jesus. Zuerst müssen wir mit Gott versöhnt werden durch unseren Glauben an Jesus. Dann können wir miteinander versöhnt werden.

fsspx.info: Lieber Avi Snyder, die katholische Kirche nennt das Herz Jesu, das auf dem Berge Golgotha in Jerusalem mit der Lanze durchbohrt wurde und so seine Heilsströme öffnete, in einem ihrer Gebete die „Sehnsucht der ewigen Hügel“ (1. Mos 49, 26), also die Erfüllung der glühenden Sehnsucht der Propheten aus dem Volke Israel nach dem verheißenen Messias. – Glauben Sie persönlich daran, dass sich eines Tages das erfüllen wird, was in der geheimen Offenbarung des Johannes, dem letzten Buch der Bibel, vorausgesagt wird: nämlich, dass der Tag kommen wird, an dem sich das Volk Israel zu seinem Messias Jeshua min Nazareth wenden wird in einer für uns heute unvorstellbaren Weise?

Ja, es wird einen Tag geben, wenn das Volk Israel zum Glauben an unseren Messias kommen wird. Das wird eine wunderbare Zeit sein, nicht nur für uns Juden, sondern für die Völker. Denn es ist immer noch Gottes Plan, eine Vorhut von jüdischen Gläubigen zu verwenden, um eine entscheidende Rolle in Seiner letzten Welle der Welt-Evangelisation zu spielen. Gott liebt die Völker so sehr. Und wegen dieser Liebe wird der Tag kommen, an dem jüdische Missionare die Erde mit Gottes Botschaft der Liebe überschwemmen werden, um Männer und Frauen zur Buße zu rufen, weil diese allein auf die Tatsache vertrauen, dass Jesus für unsere Sünden starb und von den Toten wieder auferstand. Der Tag wird kommen, wenn wir Juden unseren Ruf erfüllen werden. Denn Gott verkündete durch Jesaja: „... das Volk, das ich mir gebildet habe, damit sie meinen Ruhm verkündigen“(Jesaja 43, 21).

Danke für das Gespräch!

Englische Version des Interviews als PDF.

Avi Snyder

 

Sie stehen für ihren Glauben an Jesus ein!

Der einzige wahre Dialog ist die Frage: Kennst Du Jesus, den Messias?

Bildquelle: Juden für Jesus

 


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