Deutschland stirbt weiter PDF Drucken
Samstag, den 07. Juli 2012 um 10:00 Uhr

seniorenNoch nie so wenige Geburten in Deutschland

Wiesbaden (KNA) Noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg sind in Deutschland so wenige Kinder geboren worden wie im vergangenen Jahr. Zugleich erreichte der Sterbeüberschuss den höchsten Wert seit 1975. Das geht aus den am Montag vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten vorläufigen Zahlen zur Bevölkerungsstatistik hervor.

Wie die Bevölkerungsexperten weiter mitteilten, wurden im vergangenen Jahr 663.000 Kinder geboren, also 15.000 oder 2,2 Prozent weniger als 2010. Bei den Sterbefällen gab es nach Angaben des Statistischen Bundesamts im vergangenen Jahr ein leichtes Minus gegenüber 2010. 2011 starben in Deutschland 852.359 Menschen, das waren 0,7 Prozent weniger als im Jahr zuvor.

Einen ausgesprochen hohen Wert erreichte 2011 aber der Sterbeüberschuss: Er lag bei 189.647 und erzielte damit den höchsten Wert seit 1975, als ein Sterbeüberschuss von mehr als 207.000 registriert wurde. Einen Geburtenüberschuss gab es in Deutschland letztmals 1971: Damals wurden in ganz Deutschland 1,01 Millionen Kinder geboren, während mehr als 965.000 Menschen starben. Den höchsten Geburtenüberschuss verzeichnete Deutschland 1964 mit rund 487.000.

Auch die Zahl der Eheschließungen verringerte sich von 382.000 im Jahr 2010 um 1,1 Prozent auf 378.000 im Jahr 2011. Die Angaben beruhen auf vorläufigen Daten, endgültige Ergebnisse will das Statistikamt im August vorlegen.

Kommentar: Muss man diese Zahlen noch kommentieren? Ein Volk stirbt, und es ist unser Volk. Wen wundert es? Seit Jahrzehnten werden Mütter, die drei, vier oder mehr Kinder haben, als asozial abgestempelt! Katholische Familien der Tradition können ein Lied davon singen. Mütter, die aus Liebe zu ihren Kindern zu Hause bleiben, werden von den Nachbarn stupide gefragt: Wie, du arbeitest nichts? Du bist "nur" Mutter? "Nur" Hausfrau? 

Mit dieser kinder- und mutterverachtenden Haltung wird Deutschland weitersterben. Aber eines ist sicher: Es liegt nicht allein an den Frauen. Es liegt an der kinderfeindlichen und mütterfeindlichen Ideologie des Wohlstands- und Genussbürgertums. Viele Kinder sind eine Last. Ein/zwei Kinder gehen gerade noch, aber mehr? Und genau mit diesem einen (oder bei vielen Frauen keinem) Kind wird Deutschland weitersterben. Wenn in den Köpfen der Deutschen nicht bald ein Umdenken stattfindet, wird es eines Tages ein bitteres Erwachen geben.

Es ist in diesem Zusammenhang auch geradezu peinlich, dass die sogenannten christlichen Parteien in Deutschland es nicht schaffen, ein Betreuungsgeld für die Eltern einzuführen. Die Linken wehren sich mit Händen und Füßen. Sie wollen das kommunistische Modell: Die Kinder so früh wie möglich in die staatlichen Einrichtungen, damit die Frau wieder in den sozialistischen Arbeitsablauf eingebunden werden kann. Längst haben Psychologen nachgewiesen, dass die frühkindliche Trennung von Mutter und Kind zur psychischen Labilität der Betroffenen führt. Aber davon spricht die KITA-Propaganda nicht. Und indoktrinieren lassen sich die Kinder auch besser.

Der Kommunismus wird seine Irrtümer überall ausbreiten. In der deutschen Familienpolitik längst Realität.


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