22. Mai - Hl. Rita von Cascia PDF Drucken E-Mail
Montag, den 21. Mai 2012 um 10:02 Uhr

Rita wurde um 1380 als Kind bereits hochbetagter Eltern auf Schloß Roccaporena bei Cascia geboren.

Sie wurde als Zwölfjährige auf Wunsch der Eltern mit einem Manne verheiratet, der zur Gewalttätigkeit neigte, obwohl sie gern ein jungfräuliches Leben geführt hätte. Ritas Gemahl wurde unter dem Einfluß der Heiligen ein sanftmütiger und frommer Mann, der die Werke der Nächstenliebe, die seine Frau vollbrachte, gern duldete. - Nach achtzehn Ehejahren wurde er schließlich erschlagen. Als aber Ritas beide Söhne, bereits herangewachsene Zwillinge, Rache schworen und sich von ihrem Plan, die Mörder zu töten, nicht abbringen ließen, bat die Heilige Gott darum, ihre Kinder lieber sterben zu lassen, als daß sie eine solch verdammungswürdige Untat begingen. Sie wurde erhört: Ihre Söhne erkrankten und starben.

Die hl. Rita wurde - nach dreimalig wiederholter Abweisung, da man keine Witwen aufzunehmen pflegte - mit ungefähr dreiunddreißig Jahren bei den Augustiner-Eremitinnen (vgl. 12.6.) von Cascia angenommen. Als sie nach Vollendung des Probejahres und der Ablegung der Gelübde einst vor dem Bildnis des Gekreuzigten darum bat, Anteil an den Leiden Christi zu bekommen, da sprang ein Dorn von dessen Krone ab und verwundete sie an der Stirn. Dort trug St. Rita von Cascia, die sich täglich drei Mal geißelte, seitdem die Wunde von der Dornenkrone des Heilandes.

Während ihrer letzten Krankheit bat die Heilige mitten im Winter um eine Rose sowie einige Feigen aus ihrem Garten zu Roccaporena. Wunderbarerweise blühte darin tatsächlich ein Rosenstrauch, und auch frische Feigen gab es dort. Die hl. Rita von Cascia starb am 22. Mai, wohl im Jahre 1434. Als ihre Seele sich vom sterblichen Körper löste, schlug die Glocke des Klosters drei Mal an, obwohl kein Mensch sie läutete - Am Tag des Gedächtnisses der Heiligen werden Rita-Rosen geweiht. Auf Bildern sieht man die Heilige, wie sie der Muttergottes eine Dornenkrone reicht und dafür eine aus Rosen gefertigte empfängt. Rita von Cascia gilt als Patronin in aussichtslosen Nöten.

Die Muttergottes ist Königin des Montes Mai. Sie wird darum in dieser Zeit besonders innig verehrt. Verbreitet sind die Mai-Andachten. Sie gehen wohl auf den hl. Philipp Neri (26.5.) zurück, der sie einführte, um besonders die Jugend, deren Reinheit in dieser Zeit am stärksten gefährdet ist, dem Schutz der Muttergottes anzuvertrauen. Im 18. Jahrhundert verbreiteten sich die Mai-Andachten über Italien hinaus, und nach dem Ende der napoleonischen Ära förderte insbesondere der am 24. Mai 1814 nach Rom zurückgekehrte Pius VII. (1800 - 1823) die Verehrung der Maienkönigin. - Der Papst war 1809 von napoleonischen Soldaten verschleppt worden. Nachdem sie am 2. Februar 1808 Rom besetzt und die päpstlichen Truppen in ihre Reihen zwangsweise eingegliedert hatten, protestierte der Heilige Vater, woraufhin er wenig später gefangen genommen wurde. Napoleon I. (1799 - 1815) erklärte die pippinische Schenkung (s. 20.2.) 1809 für aufgehoben und vereinte das Gebiet des Kirchenstaates mit dem seines Kaiserreiches. Als Pius VII. daraufhin am 10. Juni eine Bannbulle erließ, wurde er nach Savona deportiert; zuletzt schaffte man ihn nach Fontainebleau. Von dort kehrte der Papst im Triumph nach Rom zurück.



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